IDJüM 2017 – Tag 6 – 24.07.2017

Die ersten zwei Wettfahrten! Die Aufregung steigt! Mein Herz rast!

Schon um 7:00 Uhr klingelt der Wecker. Oh man, viel zu früh! Die Sonne scheint aber, was es erträglicher macht aufzustehen. Also schlüpfen wir schnell in unsere Klamotten und setzen uns kurze Zeit später an den Frühstückstisch. Es gibt Brot & Cornflakes. Mir ist schlecht. Ich bin einfach zu aufgeregt. Heute sind die ersten zwei Wettfahrten und mein Herz rast.

Um neun ist Steuermannbesprechung, doch kurz vorher ertönt es laut aus den Lautsprechern: “Achtung! Dies ist eine offizielle Durchsage der Regattaleitung. Es gibt eine Startverschiebung auf…” PAUSE. Na toll! Auf was jetzt? Um Punkt neun folgt ein neuer Anlauf: “Achtung! Dies ist eine offizielle Durchsage der Regattaleitung. Es gibt eine Startverschiebung! Nächste Durchsage um…” PAUSE. Oje, auf dem Mövenstein sind alle erheitert. Anna & ich gehen jetzt erstmal zur Steuermannbesprechung. Vielleicht bekommen wir ja dann nähere Informationen.

Dritter Anlauf: “Achtung! Dies ist eine offizielle Durchsage der Regattaleitung. Es gibt eine Startverschiebung! Nächste Durchsage um 12:00 Uhr.” Applaus und Jubel auf dem ganzen Platz! Wie ihr merkt, ist die Stimmung bei uns auf dem Platz echt super.

Foto: Sheila Thalau

Wir verteiben uns die Wartezeit mit einer Runde Kniffel und Karten spielen. Martin bekommt Besuch von Sabine Meyer. Sie hatte uns beim Preis von Lindwerder versprochen das Boot einzustellen und löst es nun ein. Wir möchten auch hier DANKE sagen! Sabine ist wirklich sehr nett zu uns und allen  anderen und immer hilfsbereit.

Sabine Meyer stellt unser Boot ein.
Foto: Sheila Thalau

Um kurz vor zwölf folgt die versprochene Durchsage; Der Start ist um 13:00 Uhr. Martin schnappt sich sofort das Fahrrad und fährt zum Hafen, um das Schlauchboot zu holen. Anna & ich sind bereits segelfertig und lassen unser Boot zeitgleich ins Wasser. Mein Herz pocht wie verrückt. Ich fahre meine erste Wettfahrt auf einer Deutschen Meisterschaft! Hoffentlich nicht so weit hinten.

Mama & Inge spazieren in der Mittagshitze an der Promenade entlang zur großen Leinwand am SAP Stand. Später erzählt mir Mama, dass sie total stolz war, als sie uns immer mal auf der großen Leinwand sehen konnte. Auf YouTube könnt ihr euch die Wiederholung der Übertragung ansehen; ab 00:48:00 geht es los mit den Teenys.

Foto: Sheila Thalau
Foto: Sheila Thalau

Unsere Wettfahrten liefen ganz gut. Wir waren auf dem 25. und auf dem 19. Platz. Der 19. Platz freut mich, aber irgendwie will ich noch weiter vor. Insgesamt sind wir momentan auf Rang 23 von 34. Bei der zweiten Wettfahrt haben wir einen super Start hingelegt. Martin hat auf seinem Schlauchboot total gejubelt! Das war toll! Auch als wir um 14:45 Uhr alle wieder an Land waren, lobte er uns und besprach mit uns weitere Situationen während der Wettfahrten. Wer die Details unserer Wettfahrten sehen möchte, kann das auf der SAP Homepage einsehen.

Ein großer Schaden bei den Seeteufelchen des KaR.
Foto: Sheila Thalau

Um 16:00 Uhr wird auf der großen SAP Leinwand die Wiederholung der Wettfahrten ausgestrahlt – da wollen wir natürlich dabei sein. Leider konnten wir aufgrund technischer Probleme nur den ersten Teil ansehen und das auch eher schlecht als recht. Hm, schade! Dann geht es eben wieder zurück zum Zelt. Dort waschen Anna & ich das Geschirr vom Tag ab und decken den Tisch für das Abendbrot – es gibt Chilli Con Carne!

Am Abend macht jeder seins: Der Regen plätschert vor sich hin, Frieda schläft, Ben & Pepe schauen mit Lukas einen Film, Inge telefoniert unterm Pavillon und passt auf Frieda auf, weil Mama & Martin bei Sabine Meyer in geselliger Runde ein Gläschen Wein/Schnaps trinken, Anna telefoniert ewig auf der Wiese und ich sitze mit Carlotta & den anderen Seglern im Teeny KV Pavillon – wir spielen Werwolf.

Um 22:00 ist für uns jedoch Nachtruhe, außer für Mama – die schreibt noch bis in die Nacht den Blog.

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