Segeltraining beim YCM – Retrospektive einer Großfamilie

Dieses Jahr nahmen drei Sobotka-Kinder bei dem YCM-Optitraining teil: Jakub (10 Jahre), Daniel (8 Jahre) und Hanna (7 Jahre). Nach dem Aufslip haben wir als Familie einen gemeinsamen Rückblick auf die vergangene Segelsaison gemacht. Dabei sind ganz viele schöne Erinnerungen und bunte Ideen für die Zukunft zusammengekommen. Diese haben uns vor Augen geführt, wie YCM – trotz aller Hindernisse des Corona-Jahres – zu einem festen Teil unseres Familienlebens geworden ist!

Bei den Samstagstrainings haben unsere Kinder ihre ersten selbständigen Segelerfahrungen in den Optis gemacht. Die Basis-Manöver von Wenden und Halsen waren in der Praxis nicht immer leicht! Wie Daniel sagt „Ich habe gelernt, dass Wind sehr sehr sehr stark sein kann“. Neben dem Respekt vor stärkerem Wind, ist er sehr stolz darauf, dass er nun auch ganz alleine sein Opti auf- und abbauen kann. Jakub segelte immer sicherer – sogar bei zwei Regatten – und durfte auch mal als Vorschoter bei den Teenys schnuppern. Hannas Devise in schwierigen Momenten war „Einfach durchzuhalten, bis es vorbei ist“. Sie hat uns sehr beeindruckt, wie sie mit ihrer unaufgeregten Art mit ihren großen Brüdern Schritt gehalten hat.

Daniel macht seinen Opti klar.
Foto: Michal Sobotka

Daniel schätzt sehr die Unterstützung anderer Segelkinder, insbesondere Pepes, Bens und Cans, während Hanna für die großartige Hilfe von den YCM-Trainer*innen Inge, Klaus und Conni besonders dankbar ist. Sie fühlt sich stolz, dass sie an sie glaubten und ermutigten sie, schon in dieser Saison allein zu segeln. Jakub hatte unter Begleitung von Inge, Sarah und Max große Fortschritte gemacht. Er baute dabei auf den Grundlagen, die ihm seine ersten YCM-Trainer in 2019 vermittelt haben. Die ermutigende Art von Lukas und klare Worte von Klaus (die ihm in mancher brenzligen Situation auf dem Wasser „das Leben gerettet“ haben) behält er noch gut in Erinnerung.

Die entspannte, kinderfreundliche Atmosphäre auf der Insel haben alle unsere Kinder erwähnt. Sie kennen viele ältere Club-Mitglieder persönlich und fühlen sich – auch mit Abstand und Masken – immer von freundlichen Gesichtern umringt. Dass die Erwachsenen Interesse an ihren Segelerlebnissen zeigen und bereit sind, ihre eigenen Erfahrungen zu teilen, machen die Tage auf der Insel für die Kinder immer so lehrreich wie auch familiär. Unsere Kinder mögen auch sehr die Möglichkeit, sich in die Kajüte unserer “Ladybug” zurückzuziehen, in der sie gerne lesen und malen.

Hanna auf der Wasserschaukel.
Foto: Michal Sobotka

Der neue Spielplatz trifft auf große Beliebtheit, auch unter den älteren Kindern. Sie hätten gerne auch noch einen größeren Spielraum und eine Eisdiele im Club. Auch ein richtiger Badestrand an dem man einfacher im Wasser spielen und schwimmen kann, wäre ganz prima!  Doch mit all ihren Geheimecken und magischen Orten, ist die Insel ein Kindertraum, so wie sie ist – heute genauso wie für die früheren Generationen der YCM-Kinder.

Allen bleibt das mehrtägige Training im Sommer besonders stark in Erinnerung. Obwohl die Corona-Beschränkungen kein richtiges Segelcamp erlaubt haben, konnten wir auf unserem eigenen Boot übernachten und so fast eine Woche auf der Insel verbringen – mit viel Opti-Segeln, angeln, schwimmen und gemeinsam essen mit den anderen Kindern im Freien. Bratwürste vom Grill schmecken umso besser, wenn man direkt aus dem Wasser kommt! Am liebsten würde Hanna solche Kindercamps alle zwei Wochen gestalten. Es sind die schönen Erinnerungen der ewigen Sommertage, die uns nun durch den Lockdown-Winter begleiten und uns schon auf die nächste Segelsaison einstimmen!

Liebe Grüßen an alle YCM-Mitglieder von
Jakub, Hanna und Daniel, mit Michal, Ruth, Filip und Emilia.  

Die ganze Familie auf der Inselfähre.
Foto: Michal Sobotka

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