Teeny Trophy am Stößensee – 2./3.09.2017

Da der Yacht-Club Stößensee (YCSt) nicht so weit von unserem Club entfernt ist, konnten Sarah und ich im Teeny 699 bei gutem Wind dorthin segeln, natürlich mit der Begleitung von meiner Mutter im Schlauchboot und meinem Vater im “Fritze Bock”, da er uns netterweise auch den Trailer mitgebracht hatte.

Da wir dachten, dass der Verein am Stößensee gemeint war, waren wir dann doch überrascht, dass es einen zweiten Verein namens Stößensee gibt. Gottseidank war dieser nur ein Stückchen weiter unter der Brücke durch, aber da dort keiner vor Ort war, sind wir zurück zum KaR gesegelt und haben unseren Teeny dort an Land gestellt und Spüli Bescheid gegeben.

Am nächsten Tag sind meine Mutter und ich um 7:30 Uhr morgens zum KaR gefahren, um das Boot aufzubauen. Die Fahrt war nicht so schön, da ich eine leichte Magenverstimmung hatte und mich übergeben musste, doch ich wollte trotzdem die Regatta mitfahren. Nachdem wir angekommen waren, Sarah und ich das Boot aufgebaut und wir uns umgezogen hatten, sind wir mit ein paar anderen Teilnehmern aus dem KaR auf ihrem Schlauchboot zum YCSt zur Steuermannsbesprechung gefahren und anschließend wieder zurück, um mit dem Teeny zum Segelrevier zu fahren.

Nachdem wir eine halbe Stunde draußen gesegelt sind, die Tonnen aufgestellt wurden, etc. ging schließlich der erste Start los, welcher sofort zurückgesetzt wurde, wegen einem Frühstarter. Der zweite Start war schon etwas besser und wir segelten ganz vorne mit, bis auch diese Runde abgebrochen wurde, weil sich eine Tonne gelöst hatte und weggetrieben war. Unser dritter Start war genau wie der davor und wir segelten vorne mit, bis der Wind nachließ und alle standen. Durch die Flaute verloren wir ziemlich viele Plätze und sind schließlich als achter doch noch durchs Ziel. Der vierte Start war genau wie der Dritte und wir waren in der zweiten Runde auf dem fünften Platz, doch leider wurde auch diese Wettfahrt abgebrochen, wegen zu wenig Wind. Anschließend wurden alle reingezogen, haben die Boote abgebaut und sind zum Pizzaessen in den YCSt gefahren.

Am nächsten Tag ging es mir wieder gut, doch Sarah hatte leichte Rückenschmerzen.

Der erste Start verlief gut, doch dann kam, genau wie am Tag davor, eine Flaute und wir wurden siebter Platz. Der nächste Start war eine Katastrophe und die Wettfahrt auch, da immer noch kein Wind war. Fast alle wollten abbrechen, was dann schließlich auch passierte. Beim nächsten Start frischte der Wind etwas auf und alle waren zuversichtlicher. Doch leider kam mit dem Wind auch der Regen. Der Wind hielt nicht lange an, nur der Regen blieb eine Weile und als auch der verschwunden war, war jedem kalt und alle waren nass bis auf die Haut. Als alle zusammen Abbruch riefen, wurde unser Wunsch erfüllt und kurz darauf fuhren wir die letzte Wettfahrt, die damit endete, dass der Wind vollkommen weg war und es eine Zielverkürzung gab, durch die es die ersten drei schafften und für ein paar, die nicht schon abgebrochen hatten, bei denen wir dabei waren, gab es noch eine Zielverkürzung. Letztendlich wurden wir zurück zum YCM geschleppt, haben das Boot abgebaut und sind mit dem Auto zur Preisverleihung im YCSt gefahren. Dort gab es Waffeln und für die Teilnehmer, Urkunden und Cappis. Ab dem fünften Platz gab es Pokale und die Ersten bekamen einen großen Wanderpokal mit.

Wir haben den siebten Platz belegt von 10 Teilnehmern. Auf der Homepage vom Race Office sind alle Ergebnisse veröffentlicht.

Im Großen und Ganzen war diese Regatta ziemlich anstrengend, weil andauernd der Wind weg war. Wir haben uns sehr darüber geärgert, dass wir nicht vorwärts gekommen sind. Ich konnte wenigstens die Starts als Übungseinheit mitnehmen, da dies ja meine erste Regatta als Steuerfrau war.

Eine Antwort auf „Teeny Trophy am Stößensee – 2./3.09.2017“

  1. Liebe Anna, lieber Pepe, wir wünschen euch viel Spaß und Erfolg bei eurer ersten gemeinsamen Regatta, dem Teeny Ausklang! Bitte grüßt den TSV, ganz besonders Maurice und Familie Kliche. VG Wiebke

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