Mein Segeljahr 2017 – Ein Bericht von Sebastian

Liebe Segelfreunde,

Die vergangene Segelsaison hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht. Auch wenn das Wetter nicht immer gestimmt hat und es oft geregnet hat, konnten wir doch ein paar Mal mit unseren Booten den Wind genießen.
Neben dem typischen Training segelten wir auch in diesem Jahr wieder längere Strecken.

So sind wir gleich zu Beginn der Saison einmal rund um Schwanenwerder zum Berliner Yacht Club gesegelt, um uns dort zu stärken. Der Rückweg war spannend, weil wir erstmal kreuzen mussten, um aus der Bucht zu gelangen. Kaum waren wir um Schwanenwerder herum, ging es auf Vorwindkurs richtig ab und wir hatten viel Spaß.  Bald danach gab es die erste Freundschaftsregatta mit dem DSC, die bei recht wenig Wind stattgefunden hat. Dafür war das Essen danach wie immer hervorragend.

In den Sommerferien konnte ich diesmal auch den sonst so friedlichen Wörthersee in Österreich von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Mit Freunden waren wir beim Segeln, als es richtig stürmisch wurde und eine dunkle Wolkenwand uns sehr viel Wind brachte. Nachdem der erste Schreck überwunden war, segelten wir mit einem Affenzahn auf der Welle, richtiges Segeln also.

Foto: Lukas Koller

Zurück in Berlin ging es wieder weiter mit dem Training, um uns auf die zweite Freundschaftsregatta mit dem DSC vorzubereiten. Diese fand im September statt und es gab richtig guten Wind. Nach einem verbockten Start gelang es mir, einen etwas gewagteren Kurs zu nehmen und mein Plan ging voll auf und ich konnte zumindest drei Plätze gut machen. Am Ende habe ich den zweiten Platz gemacht, aber es wurmt mich immer noch, dass Pia vom DSC schon zum gefühlten hundertsten Mal die Regatta gewann. Wir werden sehen, es kommt ja gleich die nächste Saison. Zum Abschluss des Trainings fuhren wir zum Deutsch Britischen Yachtclub auf eine heiße Schokolade.

Für das nächste Jahr wünsche ich mir besseres Wetter und viel Wind, damit ich meinen Opti über die Wellen peitschen kann.

Viel Grüße,
Sebastian

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