{"id":443,"date":"2017-12-21T14:15:39","date_gmt":"2017-12-21T13:15:39","guid":{"rendered":"http:\/\/ycm-berlin.de\/blog\/?p=443"},"modified":"2020-10-13T00:01:47","modified_gmt":"2020-10-12T22:01:47","slug":"mein-rueckblick-auf-das-segeljahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ycm-berlin.de\/blog\/mein-rueckblick-auf-das-segeljahr\/","title":{"rendered":"Mein R\u00fcckblick auf das Segeljahr"},"content":{"rendered":"<p>Das Jahr 2017 war f\u00fcr mich ein sehr abenteuerliches, chaotisch, und lustiges Segeljahr.<\/p>\n<p>Mein gr\u00f6\u00dftes Erlebnis in dieser Saison war auf jeden Fall die Internationale Deutsche J\u00fcngstenmeisterschaft in Travem\u00fcnde. Auch, wenn ich mit meiner Platzierung am Ende (Platz 21) nicht ganz so zufrieden war, hat es mir sehr viel Freude bereitet und meinen Ehrgeiz geweckt.<!--more--><\/p>\n<p>Ich vergesse diese aufregende Freude wahrscheinlich nie, die Anna und ich bei der letzten Wettfahrt in Travem\u00fcnde hatten, bei der wir als elfte ins Ziel segelten. Es zog kurz vorher eine gro\u00dfe graue Wolke auf und wir wussten ganz genau, dass wir jetzt viel Wind bekommen (und vielleicht umkippen w\u00fcrden), aber etwas Risiko mussten wir einfach eingehen.\u00a0Anna sagte zu mir, dass sie total den Blackout h\u00e4tte und nicht w\u00fcsste, was sie jetzt machen sollten. Ich sagte ihr einfach, dass sie sich raus h\u00e4ngen soll und wir die Wettfahrt schon irgendwie schaffen. Und wie! Als elfte! Das war geil! Ich war sehr stolz auf Anna und mich. Als am n\u00e4chsten Tag die Wettfahrten abgesagt wurden war ich ziemlich mies drauf. Ich wollte unbedingt nochmal zwei gute Wettfahrten segeln und in der Gesamtwertung vielleicht ein, zwei Pl\u00e4tze vorr\u00fccken.<\/p>\n<figure id=\"attachment_456\" aria-describedby=\"caption-attachment-456\" style=\"width: 525px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-456 size-large\" src=\"http:\/\/ycm-berlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_9327-e1513861856419-683x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"787\" srcset=\"https:\/\/ycm-berlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_9327-e1513861856419-683x1024.jpg 683w, https:\/\/ycm-berlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_9327-e1513861856419-200x300.jpg 200w, https:\/\/ycm-berlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_9327-e1513861856419-768x1152.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 525px) 100vw, 525px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-456\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Sheila Thalau<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_457\" aria-describedby=\"caption-attachment-457\" style=\"width: 525px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-457 size-large\" src=\"http:\/\/ycm-berlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_9328-e1513861867499-683x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"787\" srcset=\"https:\/\/ycm-berlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_9328-e1513861867499-683x1024.jpg 683w, https:\/\/ycm-berlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_9328-e1513861867499-200x300.jpg 200w, https:\/\/ycm-berlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_9328-e1513861867499-768x1152.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 525px) 100vw, 525px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-457\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Sheila Thalau<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das war dennoch ein guter Abschied vom Teeny und ein neuer Anfang im 420er. Im 420er zu segeln ist f\u00fcr mich etwas komplett anderes, als in einem kleinem Teeny. Bevor ich in das 420er Camp gefahren bin, habe ich ein bisschen mit Martin ge\u00fcbt. Es war ein Vorgeschmack, auf das, was mich erwarten wird. Ich war unfassbar erschrocken dar\u00fcber, wie schnell wir gesegelt sind! Jedes Mal ist mir mein Herz in die Hose gerutscht, wenn Martin im Trapez stand und das Boot trotzdem totale Schr\u00e4glage hatte. Nach ein paar Malen segeln hatte ich ein sicheres Gef\u00fchl und auch nicht mehr so viele Probleme, au\u00dfer mit dem Pinnenausleger. Der Ausleger kam mir tausend Mal l\u00e4nger vor, als der vom Teeny. Ich konnte mit diesem Ding einfach nicht umgehen. Bei einer Wende oder einer Halse musste ich erst eine gro\u00dfe Forschung daraus machen, wie ich den Pinnenausleger richtig vor mich f\u00fchre. Zum Gl\u00fcck habe ich in dem Camp gelernt, wie ich damit umgehen soll und nun beherrsche ich die Wenden und Halsen sehr gut. Matze, mein neuer Trainer, zeigte uns allen, wie man eine Rollwende machte. Wir stellten uns fast alle gleich an und jedes Mal verga\u00dfen wir, den einen besonderen Schritt nach vorne, damit wir Schwung bekamen. In der Zeit habe ich viele nette Leute kennengelernt und Freundschaften geschlossen. Als das Camp vorbei war begann das richtige Training. Wir segelten die Havel hoch und wieder runter, segelten im Dreieckskurs und machten Gleichgewichts\u00fcbungen.<\/p>\n<p>Viele Regatten konnte ich im 420er leider noch nicht segeln, weil meine Segelpartnerin mehrmals verhindert war. Ich hoffe sehr, dass sich das in der kommenden Saison \u00e4ndert und ich ich irgendwann auch im 420er an einer deutschen Meisterschaft teilnehmen kann. Bis dahin ist es noch ein weiter und lehrreicher Weg. Ich freue mich schon darauf!<\/p>\n<p>Bis zum Fr\u00fchjahr!<\/p>\n<p>Edit: Leider wurde vor Saisonstart 2018 die 420er Trainigsgruppe an der Unterhavel aufgel\u00f6st. Aus diesem Grund habe ich mit dem Segeln aufgeh\u00f6rt bzw. trainiere nur noch ab und zu in unserem Verein mit. So reicht es zwar nicht f\u00fcr eine erneute Teilnahme an einer Meisterschaft, aber zumindest reicht es f\u00fcr den Motorboot- und Segelschein. \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Jahr 2017 war f\u00fcr mich ein sehr abenteuerliches, chaotisch, und lustiges Segeljahr. Mein gr\u00f6\u00dftes Erlebnis in dieser Saison war auf jeden Fall die Internationale Deutsche J\u00fcngstenmeisterschaft in Travem\u00fcnde. 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